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Sound der Neuen Schweiz - Didi

Thursday, 22. August 2019

Posted by Ugur Gültekin

 

Fotocredits: Ö. Temirci

In unserer Artikelreihe “Sound der neuen Schweiz” porträtieren wir Musikerinnen und Musiker, die den Soundtrack zur neuen Schweiz liefern. Heute: Mundartrap-Shootingstar Didi. Ugur Gültekin hat sich mit Didi über Lokalpatriotismus in der Rapszene, die HipHop-Kultur als Ersatzheimat und die Perspektiven für eine #NeueSchweiz unterhalten.

Rapmusik lebt ja traditionell davon seinen Herkunftsort und somit auch seine Heimat zu repräsentieren. Inwiefern kommt das in Deinen Songs zu tragen?
Ich bin in Horgen aufgewachsen und habe dort meine Kindheit und Jugend verbracht. Ich identifiziere mich sehr stark mit diesem Ort, er war für mich sehr prägend und hat in mir bleibende Erinnerungen hinterlassen. Selbstverständlich hat dies auch damit zu tun, weil ein grosser Teil meines sozialen Umfelds dort verwurzelt ist. Im Netz der Zürcher Verkehrsbetriebe ist Horgen als “Zone 51” aufgeführt. Und ich benutze diesen Code immer wieder in meinen Texten. Ich mag den Ort einfach, und bin auch ein wenig Stolz darauf Horgen und meine Leute schweizweit repräsentieren zu dürfen.

Warum spielt dieser Lokalpatriotismus deiner Meinung nach in Raptexten seit jeher eine so wichtige Rolle?
Guter Rap ist meiner Meinung nach immer authentisch. Das heisst: Als Rapper erzähle ich echte Geschichten aus dem echten Leben. Da nun mal der Ort wo ein Mensch aufgewachsen ist, wo er sein Umfeld hat und wo er lebt ein wichtiger Bestandteil davon ist, was Identität ausmacht, kommen diese Orte auch so oft in Raptexten vor. Dabei spielt es keine Rolle ob Du in New York oder eben, wie ich in der Zone 51 aufgewachsen bist.

Inwiefern ist die HipHop-Kultur auch eine Art Ersatzheimat für junge Menschen?
Ich aus meiner Perspektive würde es nicht zwingend als Ersatzheimat bezeichnen. Für mich war HipHop eher eine Schule oder ein Zusatz zu meiner Erziehung zuhause. Die HipHop-Kultur baut auf Werten und Idealen wie gegenseitigem Respekt, Kreativität, aber auch Wettbewerb. Man misst sich in verschiedenen Bereichen mit anderen, und dabei gibt es Regeln und Richtlinien. Das hat mich geprägt und mich in in gewissen Lebenslagen auch geschult. Je nach sozialer Schichten und den Umständen in denen ein junger Mensch lebt, hat HipHop aber definitiv auch die Funktion einer Ersatzfamilie oder -heimat.

Fotocredits: Ö. Temirci

Du bist in der Schweizer Rapszene inzwischen eine feste Grösse. Diesen Sommer hast Du in einem Fleisch-Werbespot für Coop die Rolle eines gewissen „Darko“ verkörpert. Wie kam es dazu und wie war diese Zusammerarbeit?
Ich wurde von einer Agentur für diesen Job angefragt. Nachdem ich zusammen mit meinem Management die ganze Sache angeschaut habe, habe ich zugesagt. Mir gefiel das Drehbuch und das Konzept. Insbesondere die Selbstironie an meiner Rolle gefiel mir ganz gut. Abgesehen davon reizte es mich bei einem solchen Projekt mit dabei zu sein und Erfahrungen in diesem Bereich zu sammeln. Die Zusammenarbeit war auf allen Ebenen sehr angenehm und die Feedbacks sind sehr positiv. Ich würde das auf jeden Fall wieder machen.

Wie ist es für Dich als Sohn eines Türken und einer Schweizerin einen Jugoslawen zu spielen? Auch hinsichtlich Stereotypen und Rollenbildern?
Für mich persönlich war von Anfang an klar: Das ist eine Rolle und ich agiere in diesem Projekt als Schauspieler. Danach habe ich mir ganz genau angeschaut, was dieser Darko verkörpert, für was er steht und was diese Rolle ausstrahlt. Ich habe nichts bedenkliches gefunden. Und ganz ehrlich: Der Rollenbeschrieb “sympathischer und beliebter Ausländer von nebenan, mit Erfahrungen am Grill” ist gar nicht so weit von meiner Lebensrealität entfernt.

Nun bist Du neben dem Rapper Didi und der Werbefigur Darko, auch die reale Person David Karaman. Du bist Jugendarbeiter. Warum hast Du diesen Job gewählt?
Ich schliesse im Moment meinen Bachelor in Sozialer Arbeit mit Fachrichtung soziokulturelle Animation ab. Mein Ziel ist es meine Leidenschaften Musik und Soziale Arbeit zusammenzuführen. Seit einigen Jahren leite ich Rapworkshops an Schulen und in Institutionen. Mir liegt die Arbeit mit jungen Menschen sehr und mir gibt diese Arbeit auch Sinn. Ich will das längerfristig vertiefen.

Spürst Du in Deiner täglichen Arbeit Unterschiede zwischen migrantischen Kids und den Schweizern?
Grundsätzlich: Kids sind Kids. Das Erwachsenwerden bringt für die meisten Menschen ähnliche Herausforderungen und Schwierigkeiten mit sich. Alle Jugendlichen in der Schweiz stehen vor der Entscheidung der Berufswahl, alle wollen sich von ihren Eltern ablösen, alle machen erste sexuelle Erfahrungen und testen ihre Grenzen aus. Ich habe diese Haltung verinnerlicht und gehe so auch auf die unterschiedlichsten Jugendlichen zu. Selbstverständlich bringen unterschiedliche soziale Hintergründe auch unterschiedliche Herausforderungen für diese jungen Menschen mit sich. Natürlich spielen diese Klassenunterschiede eine Rolle, wenn es darum geht, wieviel Zeit die Eltern für ihre Kinder haben, welche Startvoraussetzungen die Jugendlichen haben und welche Möglichkeiten ihnen offen stehen. Es ist die soziale Schicht, die diesbezüglich einen Unterschied macht.

Wie sieht für Dich die Zukunft der #NeuenSchweiz aus?
Ich wünsche mir, dass die Schweiz weiterhin weltoffen bleibt und Unterschiede als Stärke begreift. Wir leben in einer vernetzten Welt in der Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sexuelle Ausrichtung einfach nicht mehr so zentral sein sollten. Wir sollten Menschen als Individuen sehen und sie dementsprechend behandeln. Das wird alle zusammen noch stärker machen.

 

 

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

Thursday, 15. April 2021

Posted by Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

#DeepDiversity

Glossary
Glossary #NewSwitzerland

 

The #NewSwitzerland glossary is going to present concepts relevant to understanding migration, diversity and racism in Switzerland – in a well-founded and critical manner. The terms #NeSwitzerland and #DeepDiversity offer an entry point.

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Friday, 9. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Nein zur Entrechtung, Ja zu einer solidarischeren Politik für alle Erwerbstätigen in der postmigrantischen Schweiz

Tuesday, 15. September 2020

Posted by Alessandro Pelizzari, Dominik Gross und Sarah Schilliger

 

10 Thesen für ein postmigrantisches Nein zur Kündigungsinitiative am 27. September und eine offensive und eigenständige linke Politik zur Personenfreizügigkeit darüber hinaus.

OPEN LETTER TO THE FEDERAL COUNCIL

Friday, 1. May 2020

Posted by INES Institute New Switzerland

 

ECONOMIC NEEDS IN TIMES OF THE CORONA CRISIS MUST NOT ENDANGER RESIDENCE STATUS AND NATURALISATIONS - LET US SHOW SOLIDARITY HERE, TOO!

The corona pandemic is not only a health crisis, but also a social and economic crisis. Many people are threatened by unemployment, will be dependent on social welfare and will have to take on debts, also in Switzerland. The financial and social implications of this are massive, and so are the legal consequences – something many people are unaware of. In decisions on residence status and naturalisation, one of the decisive factors is 'economic integration'. The corona pandemic is therefore a potential existential threat to many people: A quarter of the resident population does not have Swiss citizenship, but supports and helps shape the country on a daily basis.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

Friday, 6. March 2020

Posted by Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

Tuesday, 21. January 2020

Posted by Uğur Gültekin

 

Samir und Ugur Gültekin.

Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

#NewSwitzerland

«Stadt-für-alle»-Aktion vor der Fachhochschule St. Gallen

Monday, 11. November 2019

Posted by Mardoché Kabengele

 

Copyright: Dani Fels

Eine Ostwind-Initiative in Anlehnung an die Urban Citizenship-Debatte in anderen Städten der Schweiz.

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

Monday, 15. July 2019

Posted by Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

Thursday, 16. May 2019

Posted by Mohamed Wa Baile und Ellen Höhne

 

»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Thursday, 8. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

Monday, 15. June 2020

Posted by INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

Wednesday, 9. September 2020

Posted by Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

Junge Muslim*innen zwischen Teilhabe und Rechtfertigungsdruck

Thursday, 15. April 2021

Posted by Asmaa Dehbi

 

Am 7. März 2021 hat die Schweizer Stimmbevölkerung über die Volksinitiative «Ja zum Verhüllungsverbot» abgestimmt. An einem Freitagabend kurz vor der Abstimmung sprechen junge Muslim*innen auf der Zürcher Jugendplattform «Project Träff» darüber, wie sie die Diskussionen rund um das Thema Verhüllung wahrnehmen.

memleket Folge 11: Wir sind die Mehrheit - mit Albina Muhtari

Friday, 9. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

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OPEN LETTER TO THE FEDERAL COUNCIL

Friday, 1. May 2020

Posted by INES Institute New Switzerland

 

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The corona pandemic is not only a health crisis, but also a social and economic crisis. Many people are threatened by unemployment, will be dependent on social welfare and will have to take on debts, also in Switzerland. The financial and social implications of this are massive, and so are the legal consequences – something many people are unaware of. In decisions on residence status and naturalisation, one of the decisive factors is 'economic integration'. The corona pandemic is therefore a potential existential threat to many people: A quarter of the resident population does not have Swiss citizenship, but supports and helps shape the country on a daily basis.

"Ich bin Secondo, also bin ich."

Tuesday, 21. January 2020

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Der Filmemacher Samir und Uğur Gültekin (INES-Institutsleitung und Journalist) tauschen sich in diesem postmigrantischen Generationengespräch über das Erwachsenwerden in unterschiedlichen Jahrzehnten aus. Dabei entdecken sie Gemeinsamkeiten, blicken auf hoffnungsspendende Momente zurück und werden über den Fakt überrascht, dass sie ohne sich zu kennen, durch die Arbeit des anderen empowert wurden.

#NewSwitzerland

«Für Hunde und Italiener verboten» - Ein Gespräch mit Angelo Maiolino

Monday, 15. July 2019

Posted by Tarek Naguib

 

Angelo Maiolino war Dozent und wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für politische Philosophie der Universität Zürich. Gegenwärtig arbeitet der Familienvater als Gymnasiallehrer an einer Zürcher Kantonsschule. Im Jahr 2011 hat er das Buch „Als die Italiener noch Tschinggen waren“ im Rotpunktverlag publiziert. Drei Jahre später erschien seine Doktorarbeit mit dem Titel „Politische Kultur in Zeiten des Neoliberalismus“ im Transcript Verlag. Tarek Naguib hat Angelo Maiolino getroffen und mit ihm zurückgeschaut auf die Schwarzenbach-Initiative und die Lebensrealitäten von italienischen Gastarbeitern in der Schweiz und gefragt was diese Erfahrungen für die Gegenwart und die Zukunft der Migrationsgesellschaft Schweiz bedeuten.

memleket Folge 10: Von wegen Chancengleichheit! Ein Gespräch mit Aygül Pala

Thursday, 8. April 2021

Posted by Stimmen der Neuen Schweiz

 

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Do the Right Thing! #NeueSchweiz im Kino im Kocher

Wednesday, 9. September 2020

Posted by Friends of INES aka FRINES, Mardoché Kabengele

 

*Am 22. August zeigte das gratis Openairkino „Kino im Kocher“ den Film „Do the Right Thing vom Schwarzen Regisseur, Produzenten und Schauspieler Spike Lee. Sie wollten für das diesjährige Event eine klare Position gegen Polizeigewalt und strukturellen Rassismus beziehen. Das Institut Neue Schweiz (INES) und sein Förderverein Friends of INES (FrINES) waren mit einer Eröffnungsrede von Mardoché Kabengele und Lucia Aguilar und einem Stand vor Ort. **

#DeepDiversity

Glossary
Glossary #NewSwitzerland

 

The #NewSwitzerland glossary is going to present concepts relevant to understanding migration, diversity and racism in Switzerland – in a well-founded and critical manner. The terms #NeSwitzerland and #DeepDiversity offer an entry point.

Nein zur Entrechtung, Ja zu einer solidarischeren Politik für alle Erwerbstätigen in der postmigrantischen Schweiz

Tuesday, 15. September 2020

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10 Thesen für ein postmigrantisches Nein zur Kündigungsinitiative am 27. September und eine offensive und eigenständige linke Politik zur Personenfreizügigkeit darüber hinaus.

Tradition und Identität im Kontext postkolonialer Verstrickungen

Friday, 6. March 2020

Posted by Halua Pinto de Magalhães

 

"Protestdemo" von FasnächtlerInnen - August 2018 (Quelle: Tageswoche, Hans-Jörg Walter)

Aufgrund des Corona-Virus wurde dieses Jahr unter anderem die Basler Fasnacht abgesagt. Die Kritik der antirassistischen Bewegung an der Fasnacht bleibt. Es stellt sich insbesondere immer noch die Frage, weshalb diese sogenannten Traditionen sowohl bei ihren Kritikern, als auch bei eingeschworenen FasnächtlerInnen so viele Emotionen auslösen. Halua Pinto de Magalhães sucht auf dem INES Blog „Stimmen der Neuen Schweiz“ nach antworten.

«Stadt-für-alle»-Aktion vor der Fachhochschule St. Gallen

Monday, 11. November 2019

Posted by Mardoché Kabengele

 

Copyright: Dani Fels

Eine Ostwind-Initiative in Anlehnung an die Urban Citizenship-Debatte in anderen Städten der Schweiz.

Hautverdächtig – Rassistische Polizeikontrollen auf der Anklagebank

Thursday, 16. May 2019

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»Hautverdächtig« ist die theatralische Dokumentation und Reinszenierung eines Schweizer Gerichtsfalls zu Racial Profiling, der im Jahr 2015 begann und mittlerweile vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte anhängig ist. Dieser experimentelle Text bringt die institutionalisierte Diskriminierungspraxis der Polizei ans Licht, in der täglich Menschen verdächtigt, willkürlich aufgehalten und als Rassisierte ausgeschlossen werden.

Für alle Menschen, die hier leben und die noch kommen werden

Monday, 15. June 2020

Posted by INES Institut Neue Schweiz

 

Seit George Floyd durch rassistische Polizeigewalt in den USA ums Leben gebracht wurde, ist die Solidarität mit der Black Lives Matter-Bewegung auch in der Schweiz deutlich spürbar, in öffentlichen Debatten, auf der Strasse und persönlichen Gesprächen. Das Institut Neue Schweiz (INES) solidarisiert sich mit diesen Protesten und dem Kampf gegen einen spezifischen anti-Schwarzen Rassismus.

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